Brauche hilfe wegen xbox controller

Also es geht um folgendes mein Halo reach limitierter controller bei dem ist etwas kaputt und zwar der rb knopf wie es zu stande gekommen ist keine ahnung er hat nur immer weniger reagiert und irgentwann garnicht mehr jetzt ist er total weich einzudrücken klappt aber immer nochnicht. Meine frage ist jetzt kann ich irgntwo den umtauschen/reparieren lassen oder so da ich nicht mehr im besitz der originalverpackung bin aber den kassenbong habe ich noch.in manchen foren schreiben sie das sie einen neuen (standartcontroler) ohne wenn und aber bekommen haben ich weiß ja nicht ob das stimmt ich würde nur gerne wissen wo ich mich da melden muss.

 

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Last updated July 4, 2018 Views 1 Applies to:

Was viele nicht wissen:

Um als Käufer erfolgreich Rechte geltend zu machen, benötigt man weder einen Kassenbon, noch die Originalverpackung oder eine Garantiekarte des Kaufgegenstandes.

Voraussetzung ist lediglich, dass der eine Käufer und der andere Verkäufer ist. Ein Kassenbon erleichtert es zwar dem Käufer, dass er beweisen kann, die Sache auch von dem Verkäufer gekauft zu haben, dieser Nachweis kann aber auch durch Zeugenaussagen geführt werden. Auch wenn die Zahlung mit ec-Karte durchgeführt wurde, kann leicht dargelegt werden, dass man an einem bestimmten Tag und an einer bestimmten Stelle genau diesen Betrag gezahlt hat.

Die Weigerung vieler Verkäufer, die Rechte des Käufers zu erfüllen, hat neben Unwissenheit und "Abwimmeln" des Käufers aber oft noch einen anderen Grund:

Wenn der Kaufgegenstand mangelhaft ist und der Käufer deshalb Rechte geltend machen kann, hat auch der Verkäufer gegenüber seinem eigenen Lieferanten Gewährleistungsrechte. Schließlich wurde ja auch er im Normalfall von diesem mit einer mangelhaften Sache beliefert. Dieser Fall ist in § 478 BGB geregelt, der bestimmt, dass grundsätzlich der Verkäufer einer mangelhaften Sache die ihm aufgrund der mangelhaften Lieferung der Kaufsache entstandenen Nachteile an seinen Lieferanten weitergeben kann. Doch wie so oft unterscheidet sich die Realität vom geltenden Recht. Viele Hersteller oder Lieferanten verlangen vom Verkäufer, dass dieser alle Unterlagen zum Kaufgegenstand beibringt, wozu der Kaufbeleg des Kunden, Garantiekarten des Herstellers etc. zählen.

Trotzdem darf nicht übersehen werden, dass diese Auseinandersetzungen zwischen Groß- und Einzelhandel nicht zu Lasten des Endkunden geführt werden dürfen.

vielen dank ich werde mich dann heute auf den weg machen

[quote user="RERaitza"]

Wenn der Kaufgegenstand mangelhaft ist und der Käufer deshalb Rechte geltend machen kann, hat auch der Verkäufer gegenüber seinem eigenen Lieferanten Gewährleistungsrechte.

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Das stimmt nur teilweise, da wenn z.B. ein Hersteller wie Sony oder Canon nur eine Herstellergarantie von 12 Monaten auf das Gerät gewährt, der Händler auf dem Verlust sitzten bleibt, da der Anspruch nach den besagten 12 Monaten abgelehnt wird und der Händler das kaputte Gerät einfach zurück bekommt. Das nennt sich dann unternemerisches Risiko oder platt gesagt: "Pech gehabt!"

Heißt im Klartext: Der Verkäufer ersetzt/repariert seinem Kunden vielleicht das Gerät aber erhält dafür rein gar nichts (außer den entstandenen Kosten)!

Ausserdem sollte man als Endkunde gegenüber seinem Verkäufer niemals die Regularien der Gewährleistung, im Speziellen der Beweislastumkehr nach 6 Monaten, vergessen. Das kann auch übel enden, wenn man direkt lauthalts maulend mit dem BGB in der einen Hand und den Fingerzeig zur Anderen mit der Tür ins Haus fällt.
Wie willst Du z.B. nach 10.5 Monaten beweisen, dass der Kaufgegenstand zum Zeitpunkt des Kaufes schon mangelhaft war? Wenn man dann noch den richtigen Saftladen erwischt, bekommst Du auch trotz zitierter Paragraphen rein gar nichts.

Daneben wäre vielleicht auch noch zu erwähnen, dass wenn man als Kunde eine Gewährleistung in Anspruch nimmt, der Ansprechpartner der Verkäufer ist. Bei der (freiwilligen) Garantie hingegen ist der Garantiegeber der Ansprechpartner, was nicht immer der Verkäufer sein muss (Bsp. wäre dann hier wohl der RRoD *sfg).

Unter dem Strich ist eine Gewährleistung in den ersten 6 Monaten zu bevorzugen, dannach beruft man sich eher auf die (hoffentlich bestehende) Garantie!

Meist kommt man aber mit einer vernünfigen menschlichen Diskussion (untermalt mit ein bischen Humor) sehr viel weiter, als mit Drohungen, Paragraphenreiterei oder laut werden. Diese Dinge macht man einfach etwas später *ggg

Aber das alles nur so am Rande und weil ich gerade irgendwie Langweile habe