Windows 10 Creators Upgrade ohne Wiederherstellungspartition?

Die Neuinstallationen der Windows Version 1703, Build 15063, Windows 10 Pro und Home von einer Setup-DVD führte sowohl auf einer leeren 120 GB SSD ohne Partitionierung als auch auf einer ebenso leeren 250 GB HDD (beide wurden vorher mit MBR-Partitionsschema im Legacy-BIOS verwendet) zu einem Windows-System mit nur zwei Partitionen, nämlich einer mit 500 MB (System, Aktiv, Primäre Partionion) ohne Laufwerksbuchstaben und der Bezeichnung „System-reserviert“ sowie einer weiteren auf dem restlichen Speicherplatz des Laufwerks mit der Bezeichnung „(C:)“ und der Erklärung (Startpartition, Auslagerungsdatei, Absturzabbild, Primäre Partition). Das Windows-Setup hat also die erste Partition (System-reserviert) von den sonst üblichen 100 MB auf 500 MB vergrößert und dafür auf die separate Erstellung einer Wiederherstellungspartition gleich hinter der Windows-Partition verzichtet. Ging hier alles mit rechten Dingen zu?

Die Setup-DVD stammt übrigens von einer Windows.ISO-Datei, die vor 3 Tagen mit der Produktversion 10.0.15063.0 des MediaCreationTools heruntergeladen wurde. Ich musste sogar noch nicht einmal wie beim Setup der Windows 10 Version 1607 Gerätetreiber liefern wie etwa für das Killer-LAN, um Online-Updates zu starten, denn das Windows-Setup teilte mir bereits im laufenden Betrieb mit, dass mir alles besorgt wird und es gleich los geht.

Und so war es dann auch, und beide Windows-Installationen machen bisher keine Probleme und scheinen einwandfrei zu funktionieren. Sowohl ein startbares Wiederherstellungslaufwerk mit etwa 4 GB Daten als auch eine Reparatur-DVD lassen sich mit beiden Windows-10-Systemen (Pro und Home) erstellen.

Der erste Upgrade-Versuch der laufenden Windows-Version 1607 auf 1703 produzierte übrigens zwei Wiederherstellungspartitionen am Ende, eine mit 450 MB und die andre mit 457 MB, und am Anfang vor der Windows-Partition (C:) eine 100 MB Partition (System-reserviert), was mir nicht besonders gut gefiel und mich dazu bewegte, noch einmal saubere Neuinstallationen auf leeren Laufwerken vorzunehmen.

Hallo,

du hast Legacy BIOS verwendet und hier gibt es nur die zwei Partitionen.

Was du meinst wäre bei der BIOS Einstellung UEFI hier werden 4 Partitionen angelegt benötigt dann aber auch den GPT Partitionierungsstil. Dies würde dann von Windows auch so eingerichtet.

Peter

Gigabyte Aorus Gaming 3 WiFi Preview, Gigabyte H270N WiFi Preview, Surface Pro 4 Release

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Da habe ich bisher andere Erfahrungen gemacht:

 

Das Standardpartitionslayout für UEFI-basierte PCs mit einem GPT-Laufwerk und GUID-Partitionstabelle enthielt zwar auch bei meinen bisherigen Windows-Setups mindestens 4 Partitionen: eine System- bzw. EFI-Systempartition (ESP), eine MSR- bzw. Microsoft Reserved-Partition, eine Windows-Partition mit Laufwerksbuchstaben (C:) und eine Wiederherstellungspartition.

 

Aber das Partitionslayout für die Bereitstellung von Windows 10 auf BIOS-basierten Geräten und leeren Festplatten, die für das MBR- oder Master Boot Record-Dateisystem vorbereitet wurden, umfasste bei meinen Setups bisher standardmäßig 3 Partitionen, nämlich eine Systempartition ohne Laufwerksbuchstaben, eine Windows-Partition mit dem Laufwerksbuchstaben (C:) sowie eine separate Partition für die Wiederherstellung ohne Laufwerksbuchstaben direkt hinter der Windows-Plattform.

 

Beim BIOS-basierten Setup von Windows 7 und 8 konnte ich die Erstellung der mir damals noch rätselhaften 100 MB Systempartition zwar umgehen, wenn ich vorher das Laufwerk komplett mit einer aktiven Partition belegte oder die vom Setup vorgesehene Aufteilung veränderte, indem ich die Windows-Partion löschte und die Systempartition auf den Speicherbereich des gesamten Laufwerks vergrößerte, sodass ich am Ende eine Partition erhielt. Aber da bereits Windows 8.1 damit hin und wieder Probleme machte, überlasse ich seit dem Upgrade auf Windows 10 die Einteilung des Laufwerks in Partitionen meist dem Windows-Setup. Und bis zur Windows 10 Version 1607 erhielt ich so stets die oben genannten 3 Partitionen.

 

Erst dieses aktuelle Windows 10 Creators Upgrade hat bei meinen BIOS/MBR-Laufwerken nun auf die separate Wiederherstellungspartition verzichtet und dafür die aktive System-reservierte Partition von 100 MB auf 500 MB vergrößert. Wenn das kein Fehler ist, dann soll es mir recht sein, und außerdem gefällt es mir so auch besser, zumal die erforderlichen Dateien für Windows RE und das Wiederherstellungslaufwerk offenbar vorhanden sind.

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Hallo  Windows legt beim MBR seit dem 1607 nur noch 2 Partitionen an.    vor dem 1607  hast du recht da wurden 3 Partitionen angelegt.  Liebe grüße UWE    P.S:  Bei mir läuft auch der MBR   

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Hallo MBR-Nutzer,

dann enthielt die kombinierte Windows.ISO vom 09.02.2016 mit der Windows 10 Version 1607, Build 14383 für 32 & 64 Bit offensichtlich noch Altlasten, denn bei mir erzeugte die damit gebrannte DVD auf meinem MBR-Systemlaufwerk noch eine zusätzliche separate Wiederherstellungspartition hinter Windows (C:). Diese Partition war mir aber schon immer irgendwie im Weg, weil dadurch eine nachträgliche Vergrößerung der Windows-Partition etwa beim Umzug auf ein größeres Laufwerk behindert und eine Neuinstallation erforderlich wurde.

Ob und wie gut das mit dem nachträglichen Vergrößern bei der aktuellen Windows Version 1703, Build 15063 funktioniert, habe ich allerdings mangels Notwendigkeit noch nicht ausprobiert. Und darum gilt auch hier wie in allen Angelegenheiten: Das Beste hoffen, auf das Schlimmste gefasst sein und alles nehmen wie es kommt :-)

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Durch die Windows Version 1703, Build 15063 sowohl in der Ausführung mit 64 als auch mit 32 Bit wurde bei 5 Lizenzen durch das Setup keine störende separate Wiederherstellungspartition am Ende angelegt wie noch in der Version 1607. UEFI-basierte PCs mit einem GPT-Laufwerk und GUID-Partitionstabelle enthielten nach dem Setup auf einem leeren Laufwerk jeweils insgesamt drei Partitionen und BIOS-basierte Geräte mit MBR-Laufwerk enthielten zwei. Dabei war die Position der Windows-Partition mit dem Laufwerksbuchstaben (C:) stets am Ende und daher bei großen Laufwerken nachträglich leicht mit Bordmitteln weiter partitionierbar.

 

Aber darüber hinaus lieferte das Windows-Setup der Version 1703 sogar alle für den Betrieb erforderlichen Treiber, sodass der von lästiger Treiber-Suche entlastete Nutzer sich nun voll auf die bevorzugten Einstellungen etwa im Hinblick auf den Datenschutz konzentrieren kann. Und Windows Nutzer, die nicht ständig als Globetrotter unterwegs sind und auf das Angebot von OneDrive verzichten wollen, können diese Option entweder nur auf dem Windows-Bildschirm im Benachrichtigungsbereich deaktivieren oder bei Bedarf unter Programme zusätzlich sogar deinstallieren.

 

Mein Problem wurde damit vom neuen Windows-Setup behoben, auch wenn ich kein wirkliches Problem mit der fehlenden separaten Wiederherstellungspartition am Ende beim Windows 10 Creators Upgrade hatte, sondern nur mit der ungewohnten Situation klarkommen musste. Die Gewöhnung an Verbesserungen fällt allerdings besonders leicht.

 

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Letzte Aktualisierung am 25 Mai, 2018 Aufrufe 790 Gilt für: