Windows Defender Virenschutz pausieren, so lange ICH will

Ich habe letzte Woche feststellen müssen, dass die ungefragte Reaktivierung des Virenschutzes nicht nur nach einem Neustart passiert. Konkret war ein IO-intensiver Langläufer über mehrere Tage am rechnen, die ich das System nicht beaufsichtigen konnte. Der Defender schaltete sich ein und hat massiv indirekte last erzeugt, wohl weil alle IO-Operationen blockiert wurden, bis der Defender hinterher gekommen war. Der Vorgang selbst wurde dadurch massiv ausgebremst.
Ergänzung 1: Das System wurde dadurch so unbenutzbar,  dass sich die Einstellungsseite nicht öffnete und dadurch der Virenscan nicht manuell (erneut) deaktiviert werden konnte


Letztlich habe ich den Prozess abgebrochen (und den Fortschritt verloren) und nach längerer Zeit war das System wieder nutzbar, als der Defender "aufgeholt" hatte. Schlimmer noch wäre das bei Langläufern, die entweder False-positives haben oder inaktiv tatsächlich mit Malware arbeiten, wo die Zugriffe aber unproblematisch sind (z.B.ein Mail-Archiv wird kopiert).

kurzum: Es wäre ok, wenn der Defender erinnern würde, dass der Virenscan aus ist, so einen Vorfall wie diesen will ich aber definitiv nie wieder. Gibt es eine Möglichkeit wie "beenden bis zum nächsten Neustart" o.ä., dass dies zukünftig nicht mehr auftritt? Ansonten würde ich den defender dauerhaft abschalten, was wohl kaum die Wirkung ist, die Microsoft mit dieser Bevormundung bewirken möchte. Da weder Datenträger noch CPU ausgelastet waren, frage ich mich auch, ob der Virenscan etwa single-threaded erfolgt?!

Hast du eine Virenschutz-Software von Drittanbietern installiert?

Grundsätzlich kann die Deaktivierung von Defender oder einer anderen Schutzsoftware nicht empfohlen werden. Wenn Defender zu viel Ressourcen beansprucht, muss es einen Grund dafür geben. I.d.R. arbeitet der im HG kaum bemerkbar. Einen kurzfristigen Anstieg des Ressourcenverbrauchs kann es nach einem Kaltstart geben und wenn der Rechner seit ein paar Tagen nicht verwendet wurde.

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"Gib einem Hungrigen einen Fisch, und er ist für einen Tag satt. Zeig ihm, wie man angelt, und er pöbelt Dich an, dass er besseres zu tun hätte, als Schnüre ins Wasser hängen zu lassen"
(C)D.K.

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Wenn es viel IO gibt, ist ein AV-Scanner mit On-Access-Scan ("Echtzeitschutz") nunmal ein Falschenhals. Je nach Zugriffsmuster und Scanaufwand macht er sich massiv bemerkbar, so auch hier. Es gibt keinen anderen AV-Scanner auf dem System und das System wurde erst unbenutzbar, als der Defender ungefragt reaktiviert wurde.

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Gib die speziell für dieses Programm genutzten Ordner als Ausnahme im Defender an. Den Defender komplett zu deaktivieren ist dann gar nicht erst notwendig. 
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Wenn ein unerwarteter Fehler aufgetreten ist, frage ich mich immer, welche Fehler erwartet wurden...

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Ja, das kannte ich mal früher, allerdings gab es damals noch kein Defender. Besonders happert's wenn es um große Archive geht, schließlich muss jedes ausgepackt werden.
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Letzte Aktualisierung am 31 Dezember, 2020 Aufrufe 128 Gilt für: